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WordPress – bloggen oder gebloggt werden?

Wordpress im Weblovers CMS-Quicktest

WordPress ist in erster Linie ein CMS-System welches sich vorallem für die Verwaltung von Weblogs geeignet ist, da WordPress da Vorteil bietet, das einzelne Artikel in eine oder mehrere Kategorien abgelegt werden können. WordPress bietet hierzu die nötigsten Standard-Funktionen für Weblogs von Hause aus mit. So bietet WordPress

eine einfache Kommentarfunktion welche die Kommunikation zwischen Webblogbetreibern, Redakteuren und Usern ideal fördert.

WordPress befindet sich aktuell in der deutschen Version 2.92 wird jedoch laut Angaben der WordPressbetreiber bald auf 3.0 geupdatet.

Über die Benutzeroberfläche

Das WordPress-Backend ist die Grundlage der Erstellung der Artikel und der allgemeinen Verwaltung. Das WordPress Backend teilt sich in 2 Hauptbereiche mit jeweils 5 Unterbereichen auf. Der erste Hauptbereich gilt der Inhaltsverwaltung und Inhaltserstellung. In diesem Bereich können Artikel, Seiten und Links erstellt werden und Kommentare und hochgeladene Dateien verwaltet werden im Rahmen der eigenen Mediathek, in der ihr Dateien löschen, ansehen und bearbeiten könnt

Inhaltsfunktionen

WordPress unterscheidet bei seinen Inhalten in Seiten und Artikel. Letztere können in beliebig vielen Kategorien abgelegt werden. Diese Artikel können mit Schlagwörtern versehen werden welche weitere WordPressfunktionen wie die Tag-Cloud oder die Suche beeinflussen können. Bei jedem einzelnem Artikel kann entschieden werden, ob Kommentare durch User zulässig sind oder deaktiviert werden.
Seiten werden in WordPress jedoch in einem separaten Blickwinkel betrachtet, denn diese können in einer eigenen Navigation ausgegeben werden und sind Kategorie-unabhängig.

Benutzerverwaltung

Seit der WordPressversion 2.0 gibt es in WordPress 5 vordefinierte Rollen, oder Benutzerarten.

  • Administrator
    Der Administrator darf in WordPress sämtliche Features Nutzen und kann das WordPress-System updaten, Plugins installieren und auch andere Benutzer anlegen.
  • Editor
    Der Editor ist mit einer Art Chefredakteur zu vergleichen, er kann alle Beiträge bearbeiten, also auch Fremdbeiträge.
  • Autor
    Der Autor kann in WordPress eigene Einträge erstellen und bearbeiten, jedoch enden dort seine Möglichkeiten.
  • Mitarbeiter
    Der Mitarbeiter hat zwar innerhalb des WordPress-Systems die Möglichkeit Beiträge zu erstellen und zu bearbeiten, jedoch diese nicht online zu stellen.
  • Abonnent
    Ein Abonnent kann lediglich Kommentare zu Inhalten verfassen und diese von anderen lesen. Ansonsten hat der Abonnent die Möglichkeit einen Newsletter zu abonnieren, hier enden jedoch seine Befugnisse bereits.

Anpassbarkeit

WordPress lässt sich für Blog-Projekte ideal anpassen und verwalten, sollte WordPress jedoch als Homepage-CMS verwendet werden kann es viele Hürden geben. WordPress bietet jedoch durch die hohe Anzahl an Erweiterungen die Möglichkeiten, das System um ein vielfaches zu erweitern.

Erweiterungen

Wie eben erwähnt bietet WordPress eine umfangreiche Sammlung von Plugins zu verschiedensten Themen an, was bei Erweiterungen für die Sidebar anfängt und bei einem Plugin für die Erzeugung eines Showcases aufhören kann. Die Plugins selbst lassen sich komfortabel über das Backend installieren, aktivieren und verwalten. Nur ein geringer Teil der Plugins erfordert einen zusätzlichen Einsatz eines HTML-Editors.

Gesamteindruck

WordPress ist durch seine Funktionalität eines der beliebtesten Blogsysteme die aktuell auf dem Markt sind, das nicht ohne Grund, denn wenn ein Blog aufgesetzt werden soll bietet WordPress ideale Möglichkeiten dies zu realisieren.

WordPress jedoch als CMS-System für den alltäglichen Gebrauch bei normalen Homepages anzuwenden ist meines Erachtens nicht ratsam, da man an diesen Stellen mit Typolight oder bei größeren Projekten mit Drupal und Typo3 bessere Möglichkeiten hat.

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